Früchte und Blüten der Schlangengurken

Schlangengurken

Cucumis sativus L.

Herkunft

Die Schlangengurken oder Salatgurken gehören in die Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae). Die Salatgurken wurden schon vor 4000-3000 v.Chr. in Nordindien angebaut. Eine andere Theorie besagt, dass die Gurke aus dem tropischen Afrika in den Mittelmeerraum gelangte. Sicher ist dagegen, dass bereits Römer und Griechen die Salatgurke kultivierten. Ende des Mittelalters hielt die Gurke ihren Einzug in Mitteleuropa und hier vor allem in der Nähe von Hafenstädten. Heutzutage werden Gurken in der ganzen Welt entweder im Freiland oder in Gewächshäusern angebaut.

Beschreibung

Die frostempfindliche Pflanze ist ein einjähriges Kraut, das entweder am Boden kriecht oder mit Blattranken klettert. Die Blüten der Gurke sind gelb. Die Frucht ist 30-40 cm lang, walzenförmig und schlank, zu Beginn der Reife grün (grünreife Früchte); mit fortschreitender Samenreife verfärbt sich die Frucht zu orange-gelben oder gelb-braunen Farben. Botanisch gesehen ist die Frucht eine Beere.

Die Gurken gehören zu den wasserreichsten Gemüsearten, die wir kennen. Das Fruchtfleisch ist grünlich. Der Wassergehalt kann bis zu 98% betragen. Als Inhaltsstoff tritt neben Kalium, Phosphor und der Folsäure vor allem die Tartronsäure auf, die im Körper die Umwandlung von Kohlenhydraten in Fett hemmt. Dadurch wird die Gurke zu einem wichtigen diätischen Lebensmittel.

Weil Gurken harntreibend wirken, sind sie bei Blasen- und Nierenbeschwerden zu empfehlen. Rohe Gurken können sie geschält oder ungeschält verzehren, wobei sie bedenken sollten, dass die wichtigen Inhaltsstoffe in oder dicht unterhalb der Schale liegen.

Schlangengurken bereichern ebenfalls von Anfang November bis Ende März unsere Produktpalette.

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Tipps

Gurkensalat sollten sie erst kurz vor dem Verzehr salzen, da Gurken extrem stark Wasser ziehen und dadurch die Mineralstoffe und Vitamine verloren gehen, wenn sie zu früh salzen.

Gurken sind ethylenempfindlich, deshalb sollten sie nicht zusammen mit Tomaten oder Obst gelagert werden.

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