Grner Bio-Spargel aus Griechenland

Spargel

Asparagus officinalis L.

Herkunft

Die Heimat des Spargels sind die warmen Regionen Südeuropas, Algeriens und Vorderasiens.

Hippokrates von Kos (ca. 460-370 v.Chr.) erwähnte zum ersten Mal die stopfende Wirkung der Pflanze. Auch die harntreibende Wirkung war den Griechen bekannt.

Bereits die Römer überlieferten ausführliche Anbauanleitungen. In England und Frankreich baute man Spargel zu Beginn des 16. Jahrhunderts an. In Deutschland erst Mitte des 16. Jahrhunderts.

Beschreibung

Der Gemüsespargel, Speisespargel oder Gemeinen Spargel wie man Asparagus officinalis auch nennt, gehört in die Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Die Gattung Asparagus umfasst ca. 300 Arten, von denen wiederum über 100 Arten rund um das Mittelmeer wachsen. Asparagus officinalis L., die Art, die gewöhnlich unseren kultivierten Spargel bezeichnet, wächst auch wild vom Mittelmeer bis Norwegen, von Spanien bis weit nach Asien.

Der Gemüsespargel ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Die Spargelpflanze ist zweihäusig, d.h. es gibt männliche und weibliche Pflanzen. In Kultur werden Sämlinge ausgesetzt, die im 4. Jahr zum ersten Mal beerntet werden. Stechen kann man den Spargel ca. 15 Jahre lang.

Der Spargel besitzt ein Rhizom, d.h. ein Sproßachsensystem, das unterirdisch wächst und beim Spargel im Frühjahr sechs aufrechte Laubsprosse bildet. Durch das Aufschütten von Wällen aus lockerem Sand erreicht man, dass die Laubsprosse auf einer Länge von ca. 20 cm weich und bleich (weiß) wachsen. Durchstoßen die Laubsprosse mit ihrem Kopf den Wall, werden sie mit einem Spargelmesser geerntet. Da bis zu 6 Laubsprosse pro Pflanze gebildet werden, kann man von einer Pflanze mehrere Stangen ernten.

Um das Rhizom nicht zu erschöpfen, wird nach dem Johannistag (24. Juni) mit dem Stechen aufgehört. Einige Laubsprosse wachsen weiter und versorgen das Rhizom wieder mit Assimilaten, damit in der nächsten Triebperiode der gleiche Zyklus wieder ablaufen kann.

Bei Grünspargel handelt es sich um ergrünte Stangen geeigneter Sorten, die ohne Wälle angebaut werden. Dadurch betreiben die Pflanzen früher Photosynthese, bilden Chlorophylle, die die grüne Farbe der Sprosse ergeben. Durch den Wegfall der Wälle vermindern sich die Produktionskosten erheblich (bis zu 75%), sodass dieser Spargel günstiger angeboten werden kann. Grüner Spargel kann auch ungeschält verwendet werden.

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Tipps

Der bläulich violette Kopf bei bleichem Spargel entsteht, wenn Licht auf den Spross trifft. Es bilden sich Anthocyane, die die violette Verfärbung verursachen.

Frischen weißen (violetten) Spargel erkennt man am gleichmäßigen Wuchs, dem feuchten, nicht hohlen Ende und an den geschlossenen Köpfen. Bei leichtem Druck mit dem Fingernagel auf das Ende des Spargels sollte Flüssigkeit austreten.

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