Orangen am Baum

Orange oder Apfelsine

Citrus sinensis (L.) OSBECK

Sorten in unserem Angebot

Herkunft

Die Orange ("Chinaapfel") stammt aus China und wurde dort bereits 2000 v.Chr. genutzt. Sie entstand aus einer Kreuzung der Mandarine (Citrus reticulata) mit der Pampelmuse (C. maxima). Der Orangenbaum gehört, wie der Zitronenbaum, zur Familie der Rutaceae (Rautengewächse).

Über Indien und Babylonien (800 v.Chr. in den hängenden Gärten der Semiramis) gelangte die Frucht im 15. Jh. nach Europa, wo sie v.a. in Kübeln als Zierde in Orangerien und Barockschlössern angebaut wurde.

Orangenkulturen entstanden in Europa zuerst im westlichen Mittelmeerraum (Portugal, Spanien). Heutzutage ist die Orange die wichtigste Zitrusfrucht der Welt.

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Beschreibung

Die Orange ist ein mittelgroßer, immergrüner Baum, der bis zu 10 m hoch wird. Die Blüten des Orangenbaumes bestehen aus 5 verwachsenen Kelch- und 5 weißen, freien Blütenblättern, die einzeln oder in wenigblütigen Blütenstanden stehen.

Die Frucht des Orangenbaumes kann - wie bei vielen anderen Zitrusfrüchten - auch ohne Fremdbefruchtung entstehen. Sie besteht aus 10-13 Segmenten, die mit orangen, manchmal auch gelblichen oder roten Saftschläuchen gefüllt sind und von einem weichen Häutchen umschlossen werden.

Die Frucht wird von einer zweigeteilten Schale umschlossen, die im reifen Zustand orange ist. In der Schale der Orange befinden sich - wie bei der Zitrone - zahlreiche Öldrüsen, die etherische Öle produzieren, die für den wohltuenden, aromatischen Duft der Orange verantwortlich sind. Im saftigen Fruchtfleisch befindet sich reichlich Vitamin C, Carotine und Vitamin B.

Orangen reifen am besten am Baum. Je länger sie hängen, desto höher ist der Zuckergehalt der Früchte und desto geringer der Säureanteil. Die Reifezeit der Orangensorten kann in drei hauptsächliche Perioden eingeteilt werden. Früh reifende Sorten (Marktreife vor Dezember) u.a. mit den Navel-Orangen, Mittel-Saison-Orangen reifen von Dezember bis März (u.a. die Sorte Washington und Salustiano) sowie die spätreifenden Sorten, zu denen u.a. die Valencia gehört, die ab März reifen.

Früchte, die für den Export bestimmt sind, werden mit der Hand geerntet, um dadurch Verletzungen der Früchte zu vermeiden. Beschädigungen der Frucht stellen Eintrittsorte für Schimmelpilze dar, die bei ungehindertem Ausbreiten ganze Chargen vernichten können.

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Tipps

Sortieren Sie einzelne Früchte, die mit Schimmelbefall behaftet sind aus, um die Ansteckung der anderen Orangen zu vermeiden.

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