Aprikosen

Aprikosen

Prunus armeniaca syn. Armeniaca vulgaris

Herkunft

Früher ging man davon aus, dass die Aprikose aus Armenien stammte, daher auch der lateinische Name Prunus armeniaca, die armenische Pflaume. Tatsächlich stammt die Aprikose aus China und hat auf ihrem Weg nach Europa im Kaukasus nur Zwischenstation gemacht.

Die Römer brachten die Frucht nach Europa, richtig heimisch wurde sie aber erst viel später durch die Araber, die die Aprikose in Europa kultivierten und ihr auch den heutigen Namen gaben. Aus dem arabischen "elbarquq" entwickelte sich das spanische "albaricoque", Aprikose.

Beschreibung

Der Aprikosenbaum, der zu den Rosaceae (Rosengewächse) zählt, hat eine kleine bis mittelgroße Gestalt mit dichter Krone. Die Blütenfarbe der Aprikose ist weiß bis rosarot.

Der Aprikosenbaum liebt die Sonne, vielleicht ein Grund warum die Perser die Aprikose "Ei der Sonne" nannten. Die Früchte sind gelb bis orange gefärbt, manchmal auch ins rötliche gehend. Im Inneren der Frucht befindet sich der Aprikosenstein, der einen mandelförmigen Samen enthält. Die Außenhaut der Aprikose ist fast haarlos. Die Aprikose wird zu den klimakterischen Früchten gezählt, d.h. ihre Früchte können nach der Ernte noch nachreifen.

Aprikosen entfalten ihr volles Aroma wenn sie reif und weich sind. Je reifer die Frucht, desto leichter können sie das Fruchtfleisch vom Kern lösen. Frische Aprikosen enthalten nur wenige Kalorien und sind reich an Carotin, dem Provitamin A, das für die Sehkraft des Menschen und den Stoffwechsel essentiell ist.

Aprikosen gibt es bei Bio-Ilios von Mitte Mai bis Ende August.

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Tipps

200 g frische Aprikosen decken den menschlichen Tagesbedarf an Provitamin A (Carotin).

Als Marmelade oder auf einem Kuchen kommen die Aprikosen besonders gut zur Geltung.

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