Avocadofrucht an einer Pflanze

Avocado

Persea americana MILL.

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Herkunft

Das Herkunftsgebiet der Gattung Persea und damit auch der Avocado liegt aufgrund von genetischen Untersuchungen eindeutig im Hochland von Südmexiko bis Guatemala.

Als die Spanier nach Mexiko kamen und das Land eroberten, kultivierten die Azteken bereits die Avocado. Avocado kommt vom aztekischen Wort "ahuacatl". Heutzutage gibt es über 400 Kultursorten, die weltweit angebaut werden.

Beschreibung

Die Avocadopflanze gehört botanisch gesehen zu den Lauraceae (Lorbeergewächsen). Es handelt sich um einen immergrünen Baum, der bis zu 15 m hoch werden kann, jedoch in den Kulturplantagen als Strauch gehalten wird. Er besitzt end- oder seitenständige Blütenstände.

Der Fruchtknoten der Avocado enthält eine Samenanlage, aus der sich nach Bestäubung des Fruchtknotens eine einsamige, birnenförmige oder runde Beere entwickelt. Unter der dunkelgrünen bis braunroten Außenschale befindet sich das butterweiche, cremefarbige Fruchtfleisch, das für den deutschen Namen der Avocado (Butterbirne, Butterfrucht) verantwortlich ist.

Das Fruchtfleisch der Avocado wird dunkel, sobald es mit Luft in Verbindung kommt. Diese Verfärbung kann durch Antioxidantien, z.B. Ascorbinsäure, die im Zitronensaft vorhanden ist, verhindert werden.

Die Avocado gehört zur Gruppe der klimakterischen Früchte, d.h. die Frucht reift nach der Ernte noch nach. Dieser Reifeprozess, der durch das in den Früchten vorhandene Ethylen verursacht wird, kann durch Einschlagen in Zeitungspapier verstärkt werden. Avocados sollten verspeist werden, wenn die Schale auf Druck leicht nachgibt.

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Tipps

Das Fruchtfleisch der Avocado ist mit einem Fettanteil von bis zu 30% (je nach Sorte) für eine Pflanze ungewöhnlich fetthaltig.

Das leicht nussartig schmeckende Fruchtfleisch wird meist roh verspeist, angereichert mit Essig, Pfeffer, Salz und einer scharfen Soße.

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