Vollständige und angeschnittene Kiwifrucht

Kiwifrucht

Actinidia deliciosa (A. CHEV.) C.F. LIANG et A.R. FERGUSON

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat der Kiwipflanze liegt in Südchina. Darauf deutet auch ihr zweiter deutscher Name "Chinesische Stachelbeere" oder "Chinesischer Strahlengriffel". 1906 gelangte die Frucht nach Neuseeland, wo durch Züchtung die heutigen Sorten mit größeren Früchten entstanden. Anfang der 80iger Jahre des vorigen Jahrhunderts konnten die Kiwis dann in Europa etabliert werden. Heute werden im gesamten Mittelmeerraum Kiwis produziert.

Beschreibung

Die Kiwipflanze Actinidia deliciosa ist diözisch (zweihäusig), d.h. es gibt männliche und weibliche Blüten an getrennten Pflanzen. Es handelt sich bei der Pflanze um eine verholzende, linkswindende Liane der Gattung Strahlengriffel.

Die cremfarbenen Blüten besitzen bei den männlichen Blüten zahlreiche Staubblätter, die an der Basis miteinander verwachsen sind und einen reduzierten Fruchtknaten. Die weiblichen Blüten besitzen einen aus zahlreichen Fruchtblättern bestehenden Fruchtknoten mit ebenso vielen Griffeln, daher der Name Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae). Die Staubblätter der weiblichen Blüten enthalten sterilen Pollen.

Bei den Früchten handelt es sich um ovale Beeren, die bis zu 8 cm breit und 5 cm lang sein können. Die Schale ist dünn und behaart. Das Fruchtfleisch ist saftig und hell- bis dunkelgrün.

Harte Kiwis sollten nicht verspeist werden, da die Frucht auch nach der Ernte noch nachreifen kann. Sobald die Frucht leicht eingedrückt werden kann, entfaltet sie ihren vollen Geschmack, der je nach Sorte von säuerlich bis süß reichen kann.

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Tipps

Die Kiwifrucht hat zweimal soviel Vitamin C wie eine Orange. Der Vitamin-E-Gehalt ist doppelt so hoch wie bei Avocados.

Mit Vanillesauce, Schlagsahne oder Weinbrand können sie den Geschmack der Kiwi noch interessanter gestalten.

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