Nektarinen am Baum

Nektarinen

Prunus persica (L.) BATSCH syn. Persica vulgaris MILL.

Herkunft

Die Nektarine ist eine Mutation des Pfirsichs mit glatter haarloser Haut, im Gegensatz zur Haut des Pfirsichs, die leicht pelzig ausgebildet ist. Die Nektarine war bereits um Christi Geburt in China, Persien und Griechenland bekannt.

Beschreibung

Die glatte Haut der Nektarinenfrucht ist ein rezessives genetisches Merkmal, d.h. es können aus einem Nektarinenkern gelegentlich Pfirsichbäume entstehen und an einem Pfirsichbaum hängen manchmal Nektarinen.

Der Nektarinenbaum erreicht ohne Schnitt eine Höhe von 6 m. Für die Produktion wird der Baum in der Regel aber zurückgeschnitten, so dass er ca. 3 m hoch wird. Ohne Früchte ist der Nektarinenbaum nicht vom Pfirsichbaum zu unterscheiden.

Im Handel gibt es über 100 Nektarinensorten, die sich im Wesentlichen in die weißfleischigen Sorten und die gelbfleischigen Sorten einteilen lassen.

Der Nährwert der Nektarine liegt über dem des Pfirsichs, da die Nektarinen einen geringeren Wasser-, aber einen höheren Zuckergehalt aufweisen. Darüber hinaus verfügen sie über mehr Carotin und Vitamin C.

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Tipps

Pfirsiche und Nektarinen sollten niemals übereinander oder dicht nebeneinander gelagert werden, da durch die Berührung leicht Druckstellen entstehen können, die dann zur Fäulnis führen.

Die Früchte niemals vor der Lagerung waschen, sondern erst kurz vor dem Verzehr. Durch die Feuchtigkeit des Waschens kann ebenfalls der Fäulnis der Früchte Vorschub geleistet werden.

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