Pfirsich am Baum

Pfirsiche

Prunus persica (L.) BATSCH syn. Persica vulgaris MILL.

Herkunft

Die Pfirsiche stammen ursprünglich aus China und kamen über Japan und Persien (persischer Apfel - Prunus persica) nach Europa.

Beschreibung

Der Pfirsichbaum ist wärmeliebend und gehört, wie die Aprikose, zu den Rosaceae (Rosengewächse). Der Baum erreicht eine Höhe bis zu 8 m. Die Pfirsiche gehören wie Aprikosen, Nektarinen, Kirschen, Pflaumen, Mangos und Avocados zum Steinobst, d.h. im Innern des Fruchtfleisches umschließt ein harter Stein den Samen.

Die Pfirsichbäume blühen früh im Jahr (Anfang März) mit rosafarbenen, manchmal roten Blüten. Während der Zeit zwischen Öffnen der Blüten und Befruchtung kann ein Teil der Blüten durch Frühjahrsfröste erfrieren. Dies betrifft jedoch nicht den gesamten Baum, da sich die Blüten meist zeitversetzt öffnen.

Pfirsiche schmecken eigentlich nur richtig nach Pfirisch, wenn sie am Baum bis zur völligen Reife hängenbleiben. Dann allerdings sind sie sehr druckempfindlich, für den Transport kaum noch geeignet und sollten innerhalb von wenigen Tagen gegessen werden.

Pfirsiche enthalten besonders Kalzium, Provitamin A, B-Vitamine sowie Kalium und Eisen. Der hohe Niazin-Gehalt der Pfirsiche führt dazu, dass die Pfirsiche zu den Glücksbringern unter den Obstsorten gezählt werden. Niazin zusammen mit Magnesium und Zink sowie Selen führt beim Menschen zu einem Stimmungshoch und vermindert die Nervosität.

Bei den Pfirsichen gibt es Sorten mit gelbem und weißem Fruchtfleisch sowie solche, deren Fruchtfleisch sich vom Kern lösen (Freestones) und andere, bei denen sich das Fruchtfleisch nicht vom Kern löst (Klingstones).

Pfirsiche unsere Produktpalette von Anfang Mai bis Ende August.

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Tipps

Besonders aromatisch eingelegte Pfirsiche erhält man, wenn man die Schalen und Kerne 15 Minuten in heißem Wasser auskocht und anschließend pochiert. Das Ganze wird mit Vanille abgeschmeckt.

Der Samen des Pfirsichs dient wie der Aprikosenkern zur Herstellung von Persipan, einem Marzipanersatz.

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